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Gewaltfreie lösungsfokussierte Kommunikation - 11. Ausgabe der Ausbildung - wieder in Präsenzmodus

Start neu 20. April 2021 - Lernen höherer Ordnung

Die Ausbildung Gewaltfreie lösungsfokussierte Kommunikation ist darauf zugeschnitten, dass Lernprozesse höherer Ordnung stattfinden. Klingt gut. Und was heisst das? Es geht in dieser Ausbildung nicht darum, bestimmte Sprachschemen einzutrainieren, damit man gewaltfrei rüberkommt. Das kommt im Allgemeinen nicht so gut, weil die Authentizität leidet.

Unser Lerngang knüpft daran an, was in in der Kommunikation bei dir schon gewaltfrei funktioniert. Gewaltfrei meint, dass du so kommunizierst, dass andere freiwillig mit dir kooperieren und deine Befürfnisse ebenso ernst nehmen wie ihre eigenen. Wir untersuchen mit dir, wie du das machst und laden dich ein, mehr davon zu machen. Das wird in der systemischen Lernentheorie (Gregory Bateson, Matthias Varga von Kibét) Lernen 1 oder "Konditionieren" genannt.

Gleichzeitig helfen wir dir, das, was funktioniert, auf andere Situationen zu übertragen, in denen es noch nicht so gut funktioniert. Das wird Lernen 2 oder  "Modell-Lernen" genannt. Du erkennst das Modell der funktionierenden gewaltfreiene Kommunikation und überträgst es auf andere Settings und Situationen. Damit beginnt das Lernen höherer Ordnung. Hier geht um "Lernen lernen".

Weiter geht es mit Lernen 3 oder "Lernen lernen lernen". Klingt verrückt, nicht wahr. Gemeint ist, dass sich die Einstellung verändert, das Muster, das deiner Kommunikation zugrundeliegt. Bezogen auf die gewaltfreie Kommunikation geht es darum, dass du eine gewaltfreie Einstellung entwickelst. Auf der Basis einer gewaltfreien Einstellung ändert sich deine ganze Kommunikation. Erstaunlicherweise erscheint dann sogar etwas, was nicht dem Sprachschema der gewaltfreien Kommunikation entspricht als nicht gewaltsam, weil es in einer gewaltfreien Art stattfindet. Bekannt ist es in der Form: C'est le ton qui fait la musique. Man spricht auch von Paradigmenwechsel, wenn ein Wandel grundlegender Rahmenbedingungen oder ein Wechsel der Lebenseinstellung stattfindet.

Lernen höherer Ordnung geht besser in einer Gruppe. Vor allem Lernen 3, Einstellungsänderungen, finden eher statt, wenn sie gemeinsam erlebt und in Interaktionen bestätigt werden. Unsere Ausbildung funktioniert seit 10 Jahren so. Natürlich haben wir sie immer weiterentwickelt, vereinfacht und leichter gemacht. Wir haben während des Lockdowns im Frühjahr 2020 einzelne Module auch online durchgeführt; es funktionierte erstaunlich gut, wahrscheinlich auch, weil sich die Gruppe zuvor schon mehrmals in Präsenz erlebt hatte. Den Anfang wollen wir daher wieder in Präsenzmodus durchführen. Daher beginnen wir mit der 11. Ausgabe der Ausbildung erst im April und nicht, wie ursprünglich geplant, im Januar.

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Die Corona-Lockdown-Zeit hat uns auch viele Forschungsmöglichkeiten beschert: Wir haben viel Erfahrung mit Online-Gruppen-Veranstaltungen mit 6 bis 40 Teilnehmenden gemacht als Moderator*in, Kursleiter* und Referent*in. Dabei haben wir viel experimentiert und das gesammelt, was besser funktioniert und uns und den Teilnehmenden das Leben, die Zusammenarbeit und das Lernen erleichtert und verschönert. Dazu haben wir einen knackigen Blog verfasst.

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Lösungsfokussiertes Konfliktmanagement in Organisationen

Als Mediations-Pionier hat Marco vor rund 12 Jahren die Lösungsfokussierung auf den Kontext des Konfliktmanagements übertragen. Das daraus entstandene Konzept der Lösungsfokussierten Mediation ist mittlerweile eine der beliebtesten Fortbildungen am Istituto. Im Buch "Lösungsfokussiertes Konflikt-Management in Organisationen" von Peter Röhrig und Martina Scheinecker, teilt Marco nun eines seiner Tools zur Konfliktlösung in Teams. Die Buch-Rezension der Zeitschrift "Training Aktuell" möchten wir euch nicht vorenthalten. 

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